Zukunft der mobilen Datenübertragung am Bau

Haben Sie schon umgestellt ?

Smartphone App Fotolia 89273988  Alle ISDN oder analogen Telefonanlagen stehen vor dem AUS.

Sämtliche Provider stellen ihre Systeme auf Voice-over-IP um. In vielen Fällen heißt das,

eine neue Telefonanlage beschaffen zu müssen. Aber das ist noch nicht alles:

Auch das GPRS ist vom Aussterben bedroht. Es ist nur eine Übergangsstation

zum LTE, das wesentlich höhere Datenübertragungsraten zulässt.

Was verbirgt sich hinter dem Mobilfunkstandard GPRS?

Die Abkürzungen GPRS und EDGE stehen für Mobilfunktechnologien, mit denen die GSM-Mobilfunknetze

in der Übergangsphase zur dritten Mobilfunkgeneration UMTS für die mobile Datenübertragung ausgebaut

wurden. Sie stellen also keine neuen Mobilfunkstandards, sondern Erweiterungen von GSM dar.

Von GSM zu UMTS

Mit einer Übertragungsgeschwindigkeit bis etwa 50 kbit/s ermöglicht GPRS eine mobile Datenkommunikation mit höheren Übertragungsraten als GSM. Da für Daten

sozusagen ein eigener Kanal zur Verfügung steht, können Handys bei GPRS ständig online bleiben. Beim „always-on-Betrieb“ behält das Mobiltelefon seine

Internetverbindung (Internet-Protokoll) über die IP-Adresse laufend bei.

Mit der Einführung von GPRS um das Jahr 2000 mussten sich Mobilfunknutzer erstmals auch an eine neue Abrechnungsart gewöhnen: Während Telefonate zu

dieser Zeit überwiegend nach Zeit berechnet wurden, tauchte nun zusätzlich die Menge der übertragenen Daten auf den Rechnungen auf.

EDGE bringt mobiles Internet in ländliche Regionen

Eine weitere GSM-Erweiterung ist „Enhanced Data Rates for GSM Evolution“, kurz EDGE. Mit EDGE ist auch in solchen Regionen ein mobiler Internetzugang

möglich, in denen kein UMTS-Netz vorhanden ist. Ähnlich wie bei der GPRS-Technik werden bei EDGE die Daten in digitalen „Paketen“ übermittelt und beim

Empfänger wieder zusammengesetzt – allerdings etwa viermal schneller als bei GPRS-Verbindungen. Ist kein EDGE-Netz verfügbar, schalten Handys automatisch

auf GPRS um.

Die Datenrate pro Teilnehmer kann mit der EDGE-Technik deutlich gesteigert werden: Sie liegt bei rund 0,3 Megabit pro Sekunde.

Quelle: http://www.informationszentrum-mobilfunk.de/technik/funktionsweise/gprs

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